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„Horst schickt seinen Späher in der Mittagspause“

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Das war eine (über unseren Bootshauswart Christoph kurzfristig angekündigte) Überraschung des NDR 1 Welle-Nord-Teams, als Kerstin und Smut Michael vergangenen Dienstag meinten, sie könnten eine friedliche Mittagspause am Boothaus verbringen. Nunja, eine Erholungs-Einheit war es wie üblich sowieso nicht. Es gab weder was zu Essen noch „seelige Ruhe“ …gewohnheitsmäßig aber gut zu tun! Der Ponton hatte sich aus seiner Verankerung gelöst und musste wieder sicher vertäut werden. Kerstin, gerade Knoten tüdelnd auf dem Floß, der Smut (typisch: bis zum Bauch in der Schlei) die Ankerkette fixierend, sahen im Augenwinkel einen Fremden das Gelände betreten…Tatsächlich ein Fremder? – Mitnichten!

Horst Hoof hatte seinen Späher geschickt: Den uns bereits bekannten Torsten Creutzburg…natürlich mit Mikrofon bewaffnet. Im Anblick der vier blanken kahlen Balkon-Stützen war tatsächlich eine Erklärung fällig. Was ist aus dem Projekt geworden, für das uns das Welle-Nord-Team im vergangenen Jahr bei der Aktion „Horst hilft“ einen Baumarkt-Gutschein kredenzt hatte?

„Tja, ab ist der Balkong – dong!!!“ Lange Gesichter? – Nö: Zwei schlagfertige Lüttsegler-Trainer gaben dem sichtlich amüsierten Reporter ein spontanes Interview, und der Smut ließ auf seine Art eine Begründung für den Stand des noch nicht fertiggestellten Balkon-Projektes folgen…

…natürlich in Reimen!

„Horst, bitte gedulde dich!!!“

Leise Zwischentöne der „Lüttsegler vom Schleswiger Holm“ in 12 Strophen

Mit ’nem Film-Team bei Schietwetter
„Horst mit Helm“ testete Bretter.
„Die müssen neu!“ – Gutschein! – welch Glück,
„…dat liecht nu schon recht lang toorück!“…

…dacht sich ‚der Horst…und ließ anfragen:
„Habt ihr denn schon zugeschlagen?“
„Nunja…“, unser Bootshauswart beteuert:
„Grad wird Balkonien erst erneuert“.

Eisgang – Kälte – Winter hart!
Ein kurzer Frühling folgte zart.
Ab Mai wir Meenos Ratschlag folgten:
„Genießt das Sonnenbad bei Leichtwind-Wolken!“

Der Sommer ließ an alles denken,
nur nicht an „Kraft und Zeit verschenken“…
…beim Hämmern, Sägen, Schleifen, Bohren –
So schonten wir auch Nachbars Ohren.

Doch letztens hört man’s „Klötern-Klopfer!“…
…fiel der Balkon der Axt zum Opfer.
Im Kleinteam ’ne Abendschicht einschieben –
Nur noch die Pfosten sind geblieben!

Sogar der Dichter hat Hand angelegt…
…und jeden Zweifel weggefegt!
Trotz Höhenangst auf hohen Leitern:
„Nein, das Projekt darf niemals scheitern!“

Danach noch Baumarkt-Korrespondenz,
Bestellung…Wartezeit…’nen Flens (Prost)
„Soll Horst doch seinen Späher senden –
Wir werden es schon noch beenden!“

Die Hölzer liegen schon am Lager,
es handelt sich nur noch um Tage…
…bis eintrudelt die Material-Lieferung,
dann komm’n auch wir wieder in Schwung!

Das ist versprochen, ganz hochheilig,
wir haben’s nämlich selber eilig.
Der restaurierte Kahn „Hein Meister“,
soll uns schon bald wieder begeistern.

Zur „Twiebacken-Regatta“ – Mitte September,
soll steh’n auch wieder das Geländer.
Auf frischen Bohlen angeschraubt,
dann wieder „Weitblick“ ist erlaubt.

Von oben wollen wir bewundern,
die Taufe und die Segler-Runden.
Und Horst, da kannst du sicher sein:
Gern laden wir dich dazu ein!

Drum gib‘ uns Laut… “Horst, hast du Bock,
auf‘ m Kahn zu führen mal die Fock?“
Die Balkonerneuerung wird gelingen!!!
Du kannst auch gern ’nen Ständchen singen!

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